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Winterzeit Erkältungszeit

Erkältungsviren gibt es das ganze Jahr. Ein Grund für die Häufung der Erkältung im Winter sind die oft überheizten und trockenen Räume. Sie beeinträchtigen die Schleimhäute (Hals, Nase), die sonst eine wichtige Sperre für die » Viren darstellen. Natürlich spielt auch die Temperatur eine Rolle: Ist man zu kalt angezogen, verlangsamt sich die Durchblutung der Schleimhäute und damit auch die Immunabwehr.

Erkältung Stärkung der Abwehr

Meist beginnt es im Winter: die Nase läuft, der Hals tut weh, man ist heiser und fühlt sich schlapp, hat vielleicht sogar Fieber oder Kopf- und Gliederschmerzen. Mit einem Wort: Die Erkältung ist im Anmarsch. Schuld sind die Erkältungsviren (Rhinoviren) - nicht zu verwechseln mit den Grippeviren (Influenzaviren) – die den Menschen zu Leibe rücken. Doch nicht jeder Kontakt mit den Viren löst auch eine Erkältung aus. Nur wenn die Abwehrkraft geschwächt ist, können sich die Viren im Körper vermehren und die Erkältung auslösen. Oft kann sie mit Hausmitteln wie Tees und Wickel und Bettruhe überwunden werden.

Gesundheit und Krankheit

Gesundheit ist ein hohes Gut. Dieser Satz wird oft leicht dahingesprochen. Es ist eben „normal“ gesund zu sein. Zum Glück. Der menschliche Körper ist mit einem gut funktionierendem Immunsystem ausgestatten, das uns – über viele Regelsysteme – gesund hält und bei Infektionen gegen die Krankheitskeime (Viren, Bakterien, Pilze, Einzeller) vorgeht.
Wie wahr dieser Satz ist, wird oft erst erkannt, wenn man lange oder sogar chronisch oder sehr schwer krank ist. Krankheiten können viele Ursachen haben. Es gibt Erbkrankheiten, bei denen ein genetischer bedingter Mangel eines Enzyms vorliegt, das oft schwerwiegende Stoffwechselstörungen nach sich zieht. Gerade chronische Erkrankungen rühren oft daher, dass das Immunsystem in irgendeiner Form fehlgeleitet ist, sei es, dass eine Immunschwäche vorliegt (AIDS), Immunreaktionen auf ungefährliche Stoffe stattfinden (Allergien) oder der Körper fälschlicherweise Teile des eignen Körpers attackiert (Autoimmunerkrankungen, z.B. Rheuma, Multiple Sklerose, Morbus Crohn). Aber auch falsche Lebensweise und Ernährung begünstigen Krankheiten. So fördern zu reichliche, falsche Ernährung und mangelnde Bewegung Diabetes II und Herz-Kreislauferkrankungen. Auf der anderen Seite kann jeder auch mit ausreichender Bewegung und vitaminreicher und ausgewogener Kost viel zur Stärkung seines Immunsystems und seiner Gesundheit beitragen. Wir Menschen im 21. Jahrhundert haben das Glück, dass die Medizin rasante Fortschritte erreicht hat. Und es gibt neben der klassischen allopathischen Medizin auch die Homöopathie, die in den letzten Jahren Zulauf bekommen hat. Nicht zuletzt spielt die Seele ebenfalls eine große Rolle. Und dafür gibt es auch wieder ein Sprichwort: Mens sana in Corpore sano.